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Hautspezialistin für Hunde und Katzen

„Mein Hund/meine Katze kratzt sich“, ein Satz, den ich als Dermatologin für Kleintiere in unserer Klinik täglich mehrfach höre.

Ist es immer eine Allergie? Nein! Aber Allergien treten bei Hunden und Katzen immer häufiger auf.

Um eine Allergie von anderen möglichen Ursachen für Juckreiz, wie Floh- oder Milbenbefall, bakteriellen oder pilzbedingten Erkrankungen unterscheiden zu können, bedarf es einer gezielten Aufarbeitung der Krankengeschichte und spezieller Hautuntersuchungen.

Dieses gilt ebenso für Hauterkrankungen ohne Juckreiz, wie beispielsweise verstärktem Haarausfall, Schuppenbildung, kahlen Hautstellen, entzündeter oder verfärbter Haut, entzündeten Pfoten, Krallenveränderungen oder Ohrerkrankungen.

Das erste und wichtigste Instrument auf dem Weg zur Diagnose einer Hauterkrankung ist die Vorgeschichte (Vorbericht). Je nachdem, welcher Verdacht sich aus diesem Vorbericht und den aktuellen Symptomen des Tieres ergibt, werden Hautgeschabsel, Trichogramme, zytologische Untersuchungen oder Pilztests durchgeführt. Diese Tests werden von mir am Tag der Untersuchung direkt in unserem Labor durchgeführt. Weiterführende Untersuchungen, die für eine Diagnose notwendig werden können sind: Blutuntersuchungen zur Erkennung organischer oder endokrinologischer Erkrankungen, Allergietests oder die Entnahme von Hautbiopsien. Der Großteil der Blutuntersuchungen wird ebenfalls in unserem klinikeigenen Labor durchgeführt. Die Allergietests senden wir an ein Speziallabor in Bonn und die Hautbiopsien an ein dermatopathologisches Labor in England.

Für die erste Untersuchung planen Sie bitte etwa 1 1/2 Stunden Zeit ein. Bringen Sie bitte, sofern möglich, den ausgefüllten Vorberichtsbogen, die Ergebnisse aller bisher durchgeführten Untersuchungen und die Namen der eventuell verwendeten Medikamente mit.